
American way: Lichterfest am Hölderlinweg.

Idyllisch: kleines Grengelhäus´chen im
Lichterschein.

Weihnachtlicher Lifestyle: Hotel Spiegel.

"Nordische Phantasie an der Autobahn"
installiert von Gabriel Yamaci Grengeler seit 1979 aus Mardin/Armenien.
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Grengeler
Kaufleute sorgen für weihnachtliches Flair.
Der prächtige "Zentralweihnachtsbaum" an der Kreuzung
Akazienweg/Friedensstraße ist ein Projekt der Grengeler Kaufleute. Die 20m hohe
Fichte auf dem Gelände an der Stadtsparkasse bot sich geradezu an. Der Kindergarten
"Huckepack" bastelte den Schmuck und Friseur Schmitz spendiert den Strom für
die 50 Glühbirnen. Jürgen Ernst von der "Schatzinsel" setzte alles
in Szene, er besorgte die elektrischen Kerzen und organisierte die Installation.
Bereits im Mittelalter
waren es Handel und Handwerk, die die Popularität des Christbaums in Deutschland
beförderten.
Mit den Bäckern begann es.
Die erste Erwähnung eines Christbaumes stammt aus dem Jahre 1419.*) Die Freiburger
Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei
Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr
plündern durften. Erst über 120 Jahre später, 1539, gibt es wieder einen urkundlichen
Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum
aufgestellt wurde. Die Zünfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrünes
Bäumchen in die Zunfthäuser stellten.
Die katholische Kirche war
dagegen.
Da Tannenbäume in Mitteleuropa selten waren, konnten sich diese zunächst nur die
begüterten Schichten leisten und die Stadtbevölkerung musste mit Zweigen und anfallendem
Grün auskommen. Erst als ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermehrt Tannen- und
Fichtenwälder angelegt wurden, konnte der städtische Bedarf gedeckt werden.
Die Kirche, der große Waldgebiete gehörten, schritt gegen das Plündern des
Waldes zur Weihnachtszeit ein und billigte diesen
"heidnischen" Brauch nicht. Mit der Zeit aber gab sie den Widerstand langsam
auf.
Der Siegeszug war nicht
aufzuhalten.
Als in evangelischen Kreisen der Christbaum zum festen Weihnachtssymbol wurde, und
man sich dadurch von der katholischen Sitte des Krippen-Aufstellens unterschied, trat der
Christbaum seinen Siegeszug an. Um 1830 wurden die ersten Christbaumkugeln geblasen. Nach
und nach wurde die Sitte der Stubenbegrünung auch beim gewöhnlichen Volk beliebt. Der
Lamettaschmuck wurde 1878 als Neuerung in Nürnberg entwickelt. Lametta symbolisiert
glitzernde Eiszapfen.
*) Geschichtsdaten aus:
www.Wikipedia.de
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