
Cornelia Ehses (li) und Renate Naber (re)

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. . . und zum Schluß kam "Kalli".
Köln Krimi Zeit der
Strafe Emons Verlag, 9,80
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Der neue Köln-Krimi spielt in Porz! Renate Naber und Cornelia Ehses lasen am Flughafen aus ihrem
Kriminalroman Zeit der Strafe.
Am Terminal 1, Abflugebene Bereich C des Flughafens Köln-Bonn hasten endlose
Menschenströme. Man hört Durchsagen, liest Hinweisschilder. Doch, ein Wort kommt auf den
Anzeigetafeln, den Bildschirmen und den Lautsprecherdurchsagen des Airports fast nie vor:
Porz.
Die Flughafen- Buchhandlung Kirschner steht beständig auf Durchzug. Als
Buch- und Zeitungsterminal für den eiligen Fluggast sinnvoll konzipiert,
strömen die Menschen nicht nur an ihr vorbei, sie fluten geradezu durch sie hindurch. Am
30 August wurde diese hektische Kulisse Tatort für Lesung von Literatur.
Porzliteratur.
Ein Wagnis? Eine Provokation?
Der Ölfleck auf dem Wasser.
Immer wieder konnte man beobachten, wie Passanten, die sich noch schnell eine
Zeitung, ein Taschenbuch oder einen Reiseführer kaufen wollten, innehielten, verweilten
und vom Gehörten gefesselt wurden. In wogender See aufgeregter Reisehast bildete sich
plötzlich, wie ein Ölfleck auf einer Wasserfläche, eine Insel gespannter
Aufmerksamkeit.
Renate Naber und Cornelia Ehses lasen aus ihrem Porz-Krimi Zeit der Strafe,
der in der Reihe der Köln-Krimis beim Emons- Verlag erschienen ist.
Eine großartige Porz- Story!
Ulla Wolff, Porzer Pfarrerin, findet nicht nur Gefallen an Ermittler Brandl, sondern auch
am Ermitteln selbst- und entdeckt eine gefährliche Spur in die Vergangenheit. Die
Gerüchteküche in Porz brodelt, besonders als weitere Morde geschehen und Ulla auch noch
ins Visier der Forensikgegner gerät. . . . . .
"So was geht nur in Porz!"
Der Leser kann sich aber nicht nur von einer ausgeklügelten und hochspannenden
Kriminalgeschichte fesseln lassen. Wie in einem Wachtraum geht er mit den handelnden
Personen durch Porz. Der Leser findet sich auf vertrauten Straßen, Plätzen, in
Gaststätten und am Porzer Rheinbogen wieder, wo aufregende, ja oft abstruse Dinge
geschehen. Zeit der Strafe, ist ein Roman im Porz der Gegenwart.
Wir sind beide Porzerinnen mit Herz und Seele, sagen die beiden Autorinnen,
unser Kriminalroman hätte nur in Porz - nirgendwo anders - spielen können.
Pfiffige Dramaturgie.
Renate Naber, Lehrbeauftragte an NRW-Uni´s, schreibt Hörfunksendungen für den
WDR. Cornelia Ehses schreibt und veröffentlicht Lyrik und Prosa in Büchern und im
Rundfunk. Der aufmerksame Leser bemerkt schnell die Dramaturgie des Radio- Genres. Immer
wieder wird er durch Ein- und Rückblenden, fast wie in einem Hörspiel, in schlimme
deutsche Zeiten, und dann wieder in die Zeit der Strafe, ins Hier und Jetzt in
Porz geführt.
Viele Bücher gingen bei der anschließenden Signierstunde über den Tisch.
Geschäftsreisende, Urlauber und natürlich auch Porzer, packten sich ein Stück Porz auf
288 Seiten in die Tasche. Vielleicht entdeckt mancher erst auf Bali, in Antalya oder in
London sein Porz. Im Sinne von Renate Naber und Cornelia Ehses währe das ganz
bestimmt.
Und dann kam "Kalli"!
Während die Porz-Autorinnen noch am Signiertisch sitzen, wird es wieder laut in
der Buchhandlung. Eine wohlbekannte Stimme tönt aus den Lautsprechern.
Kalli???
Tatsächlich, kein Geringerer als Rainer Calmund persönlich hat den Reiz des Ortes
entdeckt und nutzt ihn. Er liest aus seinem neunen Buch "Fußballbekloppt" |