
Grengeler Runde mit Politikern, Forst- und Grünflächenamt

Das Ufer des Teichs sieht wieder aufgeräumt aus.
|
Kostruktives Gespräch auf der Butzbachbrücke.
Ende April fand sich eine hochkarätige Runde auf der Butzbachbrücke ein. Henk v. Benthem
war es gelungen die Hauptakteure der Stadtwaldrodung zusammenzubringen. Einziges Thema:
Wie geht es weiter im Stadtwald Grengel? Das Gespräch verlief äußerst konstruktiv. Eine
Reihe pflegerischer Arbeiten wurden angekündigt und werden jetzt Schlag auf Schlag
umgesetzt.
Nachdem herumliegendes Astwerk geräumt und geschräddert worden war, wurden die
hässlichen Stümpfe der gefällten Hybridpappeln entfernt. Der anfallende Mulch wurde
durch die Parkpaten dekorativ verteilt, so dass das Ufer des Senkelteiches jetzt wieder
einen sehr aufgeräumten Eindruck macht.
Marc Dentley, der
Mann mit der eisernen Hand.
Zur Zeit werden die gefällten Stämme der Lichtungsarbeiten von einem sogenannten
"Rückezug" gesammelt und auf der Waldwiese gestapelt. Diese, gerade im
Unterholz sehr aufwendige Arbeit, leistet ein einziger Mann auf einem roboterähnlichen
Gefährt. Marc Dentley (40) bewegt aus seiner Kommandokanzel eine eiserne Geisterhand die
greift, schiebt, sortiert und ausrichtet. Dies mit einer Virtuosität, die jedem Zuschauer
Respekt und Hochachtung abfordert. Marc Dentley, Deutsch- Amerikaner ist eigentlich
gelernter Automechaniker und erst seit einem halben Jahr auf dem Rückezug. "Meine
Kollegen, die schon viele Jahre auf Rückezügen arbeiten", sagt Marc Dentley,
"vollführen solche Kapriolen mit Baumstämmen nicht nur in der Ebene wie hier am
Grengel, sondern auch im gebirgigen Gelände. Rückezug führen sieht zwar spielerich
leicht aus, ist aber eine äußerst konzentrierte und anstrengende Arbeit, nach 8 Stunden
bin ich meist fix und fertig," sagt Marc.
Die mannshohen
Stollenreifen des Rückezuges strapazieren die Wege unseres Stadtparks beträchtlich.
Vielleicht währe eine Erneuerung des schon 30 Jahre alten Wegebelags jetzt fällig.
Ob das noch drin ist, Henk van Benthem? |