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Neue Karnevalshits im Akazienhof. (EB 1/2009) Ausgerechnet Grengel, das größte unbekannte Veedel von Köln, hatten sich die Veranstalter am 15. Januar ausgesucht, um neues kölsches Karnevalsliedgut auch in Porz populär zu machen. Wer Mayers Kättche und Viva Colonia überdrüssig ist und gewisse kölsche Chauvi-Hymnen schon immer abgelehnt hat, der hatte im Akazienhof die Chance zu singen, zu testen und zu wählen. Man fühlte sich in die Zeit von Willi Osterman, August Batzem und Karl Berbuer zurückversetzt. Liedblätter auf den Tischen, Mitsummen bei der ersten Strophe und schließlich schmetternder Massengesang beim letzten Refrain. Eigentlich fehlte nur die Blaskapelle, aber bei freiem Eintritt muss man halt mit einem CD-Player vorlieb nehmen. Die über 300 Gäste wurden von Kölsch-Krimi-Autor Helmut Frangenberg fachkundig durch den Abend geführt. Aus 500 Vorschlägen hatte das Loss mer singe-Team 20 Titel ausgewählt. Einige gingen direkt ins Ohr, andere waren etwas sperrig, aber alle in gutem Akademie-Kölsch und immer erfrischend zeitgemäß. Sogar das Porzer Dreigestirn erwies den Sängern am Flughafen die Ehre eines Besuchs und glaubte sie bereits bei seiner Anfahrt auf der Autobahn gehört zu haben. Nachdem das Repertoire durchgesungen war hatte
das Sängervolk die Qual der Wahl. Es ging - in Köln sehr ungewöhnlich- äußerst
demokratisch zu. Jeder hatte 6 Stimmen für seine persönliche Hitliste. Nach Auszählung
der Stimmen bemerkte Helmut Frangenberg eine durchaus merkbare Verschiebung des
Musikgeschmacks zwischen den Kölner Kneipen durch die schon gezogen war und dem
Akazienhof am Grengel. Die aktuellen Texte und Hörbeispiele finden
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