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Wasser, Optimismus und kühner
Pinselstrich. Reinhilde Sieberts Welt der Aquarellistik. Wussten Sie, dass der Grengel so eine Art "Malerwinkel" in Porz ist? Gleich fünf Grengeler Künstler der Farben und Formen sind bereits über die Grenzen bekannt. Grengel.de entdeckte am Himbeerweg eine der sonnigsten unter ihnen, die Optimistin und Aquarellistin Reinhilde Siebert. "An die Malerei bin ich eigentlich gekommen, wie die Jungfrau zum Kind", sagt Reinhilde Siebert. In ihrer lichtdurchfluteten Wohnung mit Blick über den Grengel stehen dutzende Bilder. Aquarelle mit Gesichtern, Landschaften, Waldpartien, Blumen. Einige Motive muten etwas unwirklich an. "Das sind Unterwasserbilder", sagt sie. "Natürlich habe ich die nicht unter Wasser gemalt", fügt sie lachend hinzu, "es sind Motive, die man nur bei Tauchgängen findet." Reinhilde Siebert ist viel in der Welt herumgekommen, sie hat alle Kontinente bereist, aber ihre besondere Liebe gilt Australien. Ans künstlerische Gestalten ist sie bei einem 5jährigen Aufenthalt in Italien mit Tiffany-Arbeiten gekommen. Danach widmete sie sich als Schülerin der Künstlerin Renate Opitz Zerlett der Technik des Aquarellierens. Renate Opitz Zerlett, das ist jene Künstlerin, die durch ihr Buch "Denk´ ich an Köln", sowie ihre impressionistischen Kölnbilder bis weit über die Grenzen bekanntgeworden ist. Lebendigkeit und Lebensfreude sind das bestimmender Thema der Bilder von Reinhilde Siebert, sie dokumentieren die Spuren ihres Lebens. "Meine erste Ausstellung hatte ich 2006", sagt
sie, "aber das richtige comeing-out war 2008". Im "Kupferkessel"
an der Waldstraße stellte sie aus, in der Galerie Rabe in Zündorf, und im Oktober 2010
hingen ihre Werke im Elisa Stift in Porz.
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