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Vatertag - einmal anders. Heidenutzer und Heideschützer präsentierten in Gut Leidenhausen Wem am Donnerstag den 1. Mai das Porzer Inselfest zu laut, das Fernsehprogramm zu öde und der Vatertagsausflug zu spießig war, der hatte am Grengel eine ideale Alternative, den Besuch beim "Wahner-Heide-Tag" auf Gut Leidenhausen. Hier dröhnten keine Boxen und hier floß kein Bier, dafür gab es reichlich Informationen zum Anfassen und Erleben rund um die Heide. Gut, einem Grengeler muß man die Wahner Heide nicht erklären, schließlich gehört fast das gesamte Naturschutzgebiet, trotz des irreführenden Namens, zum Grengel. Aber manches, was in Leidenhausen gezeigt wurde war selbst eingfleischten Grengeler Heidefans noch neu. Der Heidetag begann mit einem Umweltgottesdienst um 11:00 Uhr
und anschließend zeigten Heidnutzer und Heiderschützer einen Einblick in ihre Arbeit.
Erstaunlich wie viele Vereinigungen, Institutionen, Behörden, Schulen und Verbände
"heidewirksam" sind. Ein Kettensägenkünstler stellte seine eindrucksvollen Holzplastiken aus. Unbegreiflich, wie man mit einem solchen, eher grobmotorischen, Gerät derart filigrane Kunstwerke schaffen kann. Gegen aufkommenden Hunger gab´s Leckers vom Heide-Wild-Grill, dazu, wohl als kleine Konzession an den Vatertag, auch ein Bier. Schüler der Lise Meidner-Gesamtschule verkauften nicht nur Pflanzen seltener Tomatensorten, sondern bewiesen auch, dass sie durchaus "heidekundig" sind. Flughafen und Bundeswehr, Freunde der Heide? Auf den
entsprechenden Info- Ständen versuchte man den Beweis anzutreten. Manchmal sogar durchaus
glaubhaft. Aber dass - "Panzerpisten und Kahlschläge |