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Rund 30 Draumdänzer hatten sich mit dem stv. Bezirksbürgermeister
am Senkelteich versammelt.

Eineinhalb Quadratmeter Brutfläche für
unsere Enten auf den Senkelteich.

Das THW Porz bei einem ungewöhnlichen
Einsatz.

"Werft" und Trockendock am Beißelweg.

Das Entenhaus wird angenommen
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Regelmäßigen Besuchern der Grengeler Teichanlagen war immer wieder
aufgefallen, dass Entenpaare zwar die Teiche besuchen, ihr Brutgeschäft
aber anderswo verrichten. Die "Draumdänzer" sannen auf Abhilfe.
Eine schwimmende Enteninsel würde vielleicht Ente und Erpel dazu
bewegen auch auf dem Senkelteich zu brüten.
Draumdänzer und THW Hand in Hand.
Samstag den 20
Juli 2001; um 18:00 Uhr versammeln sich 30 Mit- glieder der "KG
Grengeler Draumdänzer" der stellv. Bezirksbürger- meister Hans-
Gerd Ervens, eine Truppe des THW- Porz mit Schlauchboot, Vertreter der Presse
und Besucher des Grengeler Stadtparks am oberen Senkelteich. Die
Draumdänzer hatten ihr jährliches Grillfest mit einer denkwürdigen
Aktion verbunden, dem Stapellauf einer Enteninsel auf dem Teich.
Komfortables
Zuhause, solide gebaut.
Kurz nach 18:00 Uhr traf die wertvolle Fracht ein. Das
"Wasserbauwerk" wurde auf einer stielechten hölzernern Schubkarre,
geschmückt mit der Porzer Fahne, von seinem Erbauer, einem Inaktiven
der Draumdänzer vom Beißelweg herangekarrt. Bewundernde Blicke
allenthalben. Auf einem 1,2 x 1,2 Meter großen Schwimmkörper
ist ein solides Haus errichtet, welches mit einer Grundfläche von einem
Quadratmeter und einer Höhe von 80 cm ein wahrhaft komfortables
Zuhause für zukünftige Grengeler Entengenerationen abgeben kann.
Dorado für Kinder und
Jugendliche.
In
Ansprachen vom Stv. Bezirksbürgermeister Hans- Gerd Ervens und Gregor Berghausen, dem 1.
Vorsitzenden der KG Grengeler Draumdänzer, wurde die Bedeutung von
Grengels grünem Herzen, dem Stadtwald, nachhaltig betont.
Kaum ein Porzer Stadtteil verfügt in seinem Zentrum über ein derart
attraktive Anlage wie der Grengel mit seinem Stadtwald und den
Senkelteichen. Die Park- und Teichanlage, in den 60er Jahren von der
damals noch selbstständigen Stadt Porz angelegt, ist grüner
Mittelpunkt von zwei Schulen und drei Kindergärten. Sie ist ein
unersetzlicher Spielplatz für Kinder und Jugendliche ohne jegliche
Verkehrsgefahren.
Im Winter geht´s ins Trockendock.
Indessen war eine 12- köpfige Truppe des Porzer THW damit beschäftigt,
das Schlauchboot zu Wasser zu lassen und in mehreren Rundfahrten den
Teich von schwimmendem und treibenden Unrat zu befreien. An einer
seichten Stelle des Teiches wurde dann das Entenheim zu Wasser gelassen
und in der Mitte des Teiches verankert.
Im Spätherbst wird die Insel dann wieder eingeholt, wandert zurück ins
Trockendock am Beißelweg, wird überholt, um im Frühjahr 2003
dann wieder ausgesetzt zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Enten
die Botschaft der Draumdänzer verstehen und das neue Zuhause annehmen.
Notabene.
Der Erfolg der Aktion stellte sich schneller ein als alle geglaubt hatten. Am 21 August wurde der erste "Landgang" auf die Insel beobachtet. Ein
Entenpaar sprang spontan auf die Insel, nicht etwa zum Brüten, dafür ist es zu spät im Jahr, nein um das Federkleid zu pflegen. Enten können nicht ganztägig
im Wasser bleiben, sie müssen immer wieder an Land um die Federn zu putzen und neu zu fetten. Das dazu notwendige Fett holt das Tier aus einer Fettdrüse am
Hinterteil, dem Brützel. Auf der Enteninsel können sie ihrem Pflegegeschäft frönen, ohne von Menschen oder Hunden belästigt zu werden.
Eines bleibt aber weiterhin ihr Geheimnis:
denn:
Man kann nie wissen
wie die Enten pissen.
Über Wasser tun sie´s nicht,
unter Wasser sieht man´s nicht.
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