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Präses Diakon Hallerbach feierte mit den
Schützen einen Wortgottesdienst.

Eine Uhr, die auch die Sunden der 5.
rheinischen Jahreszeit anzeigen kann, überreichte Brudermeister Josef
Heiden seinen Kollegen Leonhard Kemter

Getestet und für gut befunden: Der "Zappes",
Schützenbruder Walther Schmalz am neuen Zapfhahn an der Krieger Straße.
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Zum
diesjährigen Patronatsfest der St. Sebastianus Schützen Grengel hatte sich
der Vorstand der Bruderschaft etwas besonderes einfallen lassen. Mit
behördlicher Sondergenehmigung - die Gebrauchsabnahme des Hauses steht noch
aus- versammelten sich die Schützen mit vielen Gästen zum Wortgottesdienst
und anschließender Patronatsfeier im neu errichteten eigenen Heim.
Der
Teufel steckt im Detail.
Das
Schützenheim macht einen rund herum fertigen Eindruck. Der Saal ist hell
und freundlich, dezenter Fliesenboden, große helle Fenster, eine
großzügige Theke mit Zapfanlage befindet sich an der Kopfseite des Saales.
Warum dann eigentlich nur Probebetrieb mit Sondergenehmigung? "Es scheitert
noch an Dingen, die man nicht sieht," erläutert Brudermeister Josef
Heiden. "Die Entwässerung des Hauses stammt noch aus der Zeit des Altbaues
und entspricht nicht den Vorstellungen der Baubehörden. Der Teufel steckt,
wie oft, im Detail"
Aber er ist guten Mutes und denkt noch im Laufe
diesen Jahres die Gebrauchsabnahme für das Haus zu bekommen. Dann hätte der
Grengel eine großzügige Versammlungsstätte, eine Art Bürgerhaus, für
Veranstaltungen aller Art. Es
schwäbelte am Grengel, Gaisbeuren zu Besuch.
Die Grengeler Schützen hatten Besuch aus Schwaben zu Gast. 30 Gäste der
Kyffhäuser Kameradschaft aus Gaisbeuren in der Nähe von Ravensburg waren
zum Patronatsfest angereist. Die Gaisbeurer kommen seit 27 Jahren auf
den Grengel und fühlen sich hier richtig wohl. Die Kameradschaft ist
ein Sportschützenbund, der sich ursprünglich als Soldaten- und Heimkehrer
Verband etablierte. Die Verbindung wurde seinerzeit vom Tankwart a.D. Gebhard Zehrer hergestellt, der,
wie so mancher "alter Grengeler" natürlich nicht aus Grengel, sondern
von irgendwo her, so z. B.
aus dem schwäbischen Gaisbeuren stammt. Brudermeister Leonhard Kempter überreichte den
Grengeler Schützen als erstes Dekorstück für die noch reichlich kahlen
Wände des Schützenhauses einen Schützenteller, und Brudermeister Josef
Heiden revanchierte sich mit einer stilisierten Uhr, die im alemannischen Schwaben auch die Stunden der 5. rheinischen Jahreszeit anzuzeigen imstande
ist. Hoher
Wert für die Grengeler Urbanität.
Was die Grengeler St. Sebastianus Schützen an der Krieger Straße
geschaffen haben, ist ein schlagender Beweis dafür, dass vereinsmäßiges
Engagement, ehrenamtliche Tätigkeit, Zähigkeit und Augenmaß, auch heute
noch Dinge schaffen kann, die für die Urbanität eines Ortes von
unschätzbarem Wert sind. Dafür gebührt den "grünen Jungs und
Mädchen" von Grengel unser aller Dank, und eine Gebrauchsabnahme des
Bauamtes- in Gold-!
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